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Bei dem Wetter ist Kofferpacken ein Vergnügen.2 weeks ago from web | Reply, Retweet, Favorite
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"Die Sachargumente seien ausgetauscht." so Gerdes. Haha. Was seinerseits war bislang sachlich und nicht peinlich? http://t.co/TejDJo313 weeks ago from web | Reply, Retweet, Favorite
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Wie ist denn so die Stimmungslage hinsichtlich eines Besuchs in der #Gläserkirche ?5 weeks ago from web | Reply, Retweet, Favorite
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Profile
Summary
Experienced as a consultant in natural world heritage, cartography, GIS, GPS, information technology, social media, web design, far distance learning and biodiversity conservation.
Since 2001 I am working as a consultant to UNESCO. In 2005 I became the Managing Partner of INTEWO | World Habitat Society GmbH, a company which I founded together with colleagues from the University of Paderborn, Germany.
INTEWO focus on environment, tourism and education for sustainable development.
I consider myself to be a multi location citizen. You can find me in Schlangen (Germany), Bahir Dar (Ethiopia) and Muscat (Oman).
Experience
- Jan 2005 - PresentManaging Partner / INTEWO | World Habitat Society GmbHINTEWO is a brand of World Habitat Society GmbH, providing premium and innovative services in the field of sustainable development. The team of INTEWO is assembled from geographers, cartographers, geologists, ecologists, tourism professionals, computer scientists, journalists and other keen thinkers.
All employees and partners of INTEWO are recognized specialists and have many years of international experience. Know-how, flexibility and motivation are largely decisive for the successful implementation of ambitious projects and tasks.
INTEWO is working and is involved in various parts of the world, whereas the focus directs to Germany, the Sultanate of Oman, neighbouring GCC countries and to East Africa. - Aug 2001 - PresentConsultant / UNESCOFreelance consultant to UNESCO in the fields of education, environment, tourism and protected areas.
- Jan 1998 - Dec 2004Associate / University of PaderbornTourism, Geography
- Jan 2002 - Dec 2003Associate / Research Centre SenneProtected areas
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1994 - 2002University of PaderbornGeography, Media science, Social science
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Um zumindest in Ostwestfalen-Lippe nicht unter die 2% Marke zu fallen sind der FDP alle Mittel recht. Mit einer Kampagne gegen einen Nationalpark, bei der gerne Sachverhalte falsch dargestellt oder sogar Unwahrheiten verbreitet werden, versucht die FDP Punkte zu sammeln.
Die Hilflosigkeit der FDP zeigt sich auch wieder im jüngsten Beispiel der Propagandaschlacht. Nachdem man den Menschen in OWL weiß machen will, dass in einem Nationalpark das Wandern nicht mehr möglich ist und das Holz "nur noch für die Würmer" zu haben ist, beschreibt man das Horrorszenario eines "verwilderten" und "aufgegebenen" Flug- und Golfplatzes in Bad Lippspringe. Als Begründung für diese absurde Mutmaßung dient eine Zonierungskarte in einem Gutachten zur Nationalparkwürdigkeit des Truppenübungsplatzes Senne. Bei kurzer Auseinandersetzung mit dem Gutachten fragt man sich jedoch, welchen Teil von " eine erste grobe Zonierungskarte vorgelegt werden" die FDP mal wieder nicht verstanden hat, oder eben bewusst falsch interpretiert.
Getreu dem Motto „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert“ demonstrieren MdB Gudrun Kopp und ihre Gefolgsleute, dass ihnen an Sachlichkeit nichts gelegen ist und nur die Quote zählt. Es ist eine Schande für unser Land, dass Protagonisten dieses Ammenmärchens Deutschland mit dem Rang eines Staatssekretärs repräsentieren.
Um Quote in der Nationalparkdiskussion geht es anscheinend auch der Lokalpresse. Mit ein wenig journalistischem Rechercheeifers und etwas Neutralität hätte der Artikel erst gar nicht den Weg in die Auflage geschafft. Aber was zählt heutzutage schon die Wahrheit, insbesondere in der Politik, wenn es um das politische Überleben geht.
Von der eigenen Partei in Paderborn unter Applaus vertrieben, versucht der Fraktionsvorsitzende der Schlänger FDP, Ralph Gerdes, nun das Tanzen auf dem lippischen Politparkett. Neben den zum Teil recht amüsanten Anträgen der hiesigen FDP-Fraktion ist vor allem das Thema Nationalpark das Steckenpferd von Herrn Gerdes. Bei genauer Betrachtung des Engagements der Schlänger FDP hinsichtlich des Nationalpark-Themas kommt der neutrale und sachkundige Betrachter zu zwei Einschätzungen: Entweder haben Herr Gerdes und seine wenigen Gefolgsleute der maßgeblich durch ihn initiierten Bürgerbewegung wirklich keinerlei Ahnung von der Thematik - oder man versucht die Bevölkerung durch die bewusste Verbreitung von Unwahrheiten einzuschüchtern und Stimmung zu machen. Ersteres dürfte weniger der Fall sein, kann sich doch jeder, der die Grundlagen des Lesens und Schreibens beherrscht, besser informieren. Sollte die zweite Annahme zutreffend sein, was dann doch wahrscheinlicher erscheint, ist das Niveau, mit dem hier Politik gemacht wird, erschreckend. Auch die Lokalpolitik sollte sich ihrer regionalen Verantwortung, der in der Nationalpark-Frage europaweite Bedeutung erlangt, bewusst sein. Es wird nicht über den Namen einer Straße abgestimmt – es handelt sich um ein Thema mit weitreichenden Konsequenzen für die zukünftige Regionalentwicklung in OWL und nicht zuletzt beeinflusst es Maßgeblich das Leben und die Lebensqualität der nachfolgenden Generationen.
Es ist beschämend und zeugt von tiefem politischen Niveau, wenn man versucht mit Unwahrheiten und billiger Propaganda Stimmung zu machen. Nachdem Herr Gerdes in der Stadt (Paderborn) an seiner eigenen Partei gescheitert ist, hat er anscheinend gehofft, mit Stammtischparolen auf dem Dorf erfolgreicher zu sein, um seine fragwürdigen politischen Ansichten zu verbreiten. Glücklicherweise können aber auch die meisten Bürger in Schlangen Lesen und Schreiben. Man kann der FDP und der ihr nahestehenden Bürgerbewegung nur raten, den errichteten Schilderwald wieder abzubauen und sich auf eine sachliche Diskussion einzulassen. Fühlt man sich einer sachlichen Diskussion nicht gewachsen, sollte man sich konsequenter Weise im Sinne der Verantwortung aus dem politischen Geschäft verabschieden.
Nutzen Sie die Verkehrswege auf dem Truppenübungsplatz Senne, um den morgendlichen Weg zur Arbeit bei horrenden Treibstoffpreisen zu verkürzen? Vorbei.
Sind Sie eine Kommune und planen eine Landesgartenschau am Rand der Senne? Planungen aufgeben. Konnten Sie bis jetzt zumindest an manchen Wochenenden auf Radtouren durch die Senne entspannen und die Landschaft genießen? Schauen Sie besser TV. Können Sie als Anrainer der Senne ohne Schießlärm nicht mehr Leben? Es wird lebenswerter.Sie planen eine Kur ohne Erholung? Herzlich Willkommen in Bad Lippspringe.
Sind Sie Luftfahrt-Fan? Künftig können Sie sich täglich an tieffliegenden Helikoptern erfreuen.
Sie haben genug von deutscher Souveränität und möchten unter der Kommandantur einer Besatzungsmacht leben? Kommen Sie nach OWL.
Wie das Westfalen-Blatt am 20.05.11 berichtet, haben die Briten einen Antrag auf uneingeschränkte militärische Nutzung des Truppenübungsplatzes Senne gestellt. Keine Auflagen, keine Grenzen – unbefristet an 365 Tagen im Jahr. Da es sich hierbei um eine „Maßnahme der Landesverteidigung“ handelt, ist ein Widerspruch quasi ausgeschlossen.Die Karte des „Commonwealth of Nations“ wird erweitert, OWL kapituliert. Einzig eine Chance für Arminia Bielefeld, in einer der britischen Spielklassen den Neuanfang zu suchen.
Ich finde es höchst peinlich, wie der Paderborner Landrat Müller die Britische Armee bezüglich des Großfeuers auf dem Truppenübungsplatz Senne verteidigt. Als Anwohner der Senne kann man in den Sommermonaten fast täglich verfolgen, wie durch Schießübungen kleinere Flächenbrände auf den jeweiligen Schießbahnen ausbrechen. Ausgerechnet bei einem der größten Brände der letzten Jahre, der zufällig auch noch auf einer Schießbahn seinen Ursprung hat, wird bezweifelt, dass dieses Feuer nicht auf die an dem Tag stattgefundenen Übungen zurückzuführen sein soll?
In TV, Hörfunk und Internet wird seit Wochen auf die extreme Waldbrandgefahr hingewiesen, Wanderwege gesperrt und Überwachungsflüge angeordnet – nur unsere britischen Freunde dürfen in einem generell waldbrandgefährdeten Gebiet machen was sie wollen und fleißig mit Leuchtspurmunition ballern?
Wie würde sich Landrat Müller verhalten, wenn das Ganze anders ausgegangen wäre? Freilich hypothetisch, aber ein bisschen mehr Wind und wer weiß, ob die Brände sich nicht noch ausgedehnt hätten. Schnell könnte das Feuer auf angrenzende Siedlungen übergreifen, Rauschwaden die nahegelegene A33 einhüllen, oder auf eines der Munitionsdepots übergreifen. Aber welchen Wert hat schon Hab und Gut, Leib und Leben der Anrainer, wenn unsere ach so wirtschaftsfördernden Besatzer für Afghanistan üben müssen…
Es ist immer wieder schön zu sehen, wie die Repräsentanten unseres Volkes und der Region vor den Briten einknicken und sich im Hofknicks vor der Rheinarmee niederbütteln. Kann man nicht einfach mal sagen „Ab Waldbrandgefahr X ist Schluss“? Sollen sie doch in einem ausgetrockneten walisischen Hochmoor verbrannte Fakten schaffen.
Darüber hinaus kann es nicht angehen, dass die Anrainerkommunen und so letztendlich der Steuerzahler die Kosten für den massiven Feuerwehreinsatz tragen soll. Hier müssen die Briten schnellstens zur Kasse gebeten werden.
Der Krieg ist lange vorbei und ich will und kann nicht einsehen, dass in unserer Region weiterhin vor den Briten nach allen Regeln der Kunst gekuscht wird.
Ein bisschen mehr Patriotismus, Respekt und Verantwortung vor den Anwohnern würde einem Landrat gut zu Gesicht stehen.
Yes Sir. Sorry Sir.
Jüngsten Mitteilugen der Gemeinde Augustdorf (http://goo.gl/i7bWI) und der IHK Lippe zu Detmold (http://goo.gl/Ou1gX) muss an dieser Stelle einmal deutlich widersprochen werden. Nicht nur für die WHS ist ein Nationalpark ein klarer Standortvorteil und die Aussicht auf einen Nationalpark war und ist maßgeblich entscheidend für die Wahl des Firmensitzes.
Es ist mehr als bedauerlich, dass immer wieder einzelne Personen und Institutionen versuchen sich über das Thema Nationalpark zu profilieren. Es ist beschämend wie die Unkenntnis der Bevölkerung ausgenutzt wird, um mit absurder Propaganda Ängste gegen einen Nationalpark zu schüren.
Charitéstraße 3
10117 Berlin
Pressemeldung
NABU NRW
Nr. 16/11 ---- 31. März 2011
Nationalpark Senne
Senne bleibt nationalparkwürdig
NABU: Meinungswechsel bei Europarc völlig unverständlich
Düsseldorf – Mit Unverständnis und Verwunderung reagiert der NABU NRW auf die gestern von Karl Friedrich Sinner, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Nationalpark-Dachverbandes Europarc Deutschland, geäußerten Ansicht, die Senne würde den nationalen und internationalen Anforderungen an einen Nationalpark nicht genügen. „Uns ist absolut schleierhaft, wie Herr Sinner zu dieser für uns völlig neuen Einschätzung der Nationalparkwürdigkeit der Senne gelangt“, erklärt Josef Tumbrinck Vorsitzender des NABU NRW. Weder habe bisher ein Besuch der zurzeit geplanten Nationalparkkulisse Senne/Egge/Teutoburgerwald stattgefunden, noch habe es im Vorfeld dieser Hundertachtziggradwende von Europarc dazu ein Gespräch gegeben.
Noch im Jahr 2005 hatte der damalige Vorsitzende von Europarc Dr. Eberhard Henne der damaligen Gebietskulisse Eggegebirge/Senne bescheinigt, dass “das gesamte Gebiet die Forderungen an einen Ziel- und Entwicklungsnationalpark erfüllt“. In der Zwischenzeit sei die Nationalparkkulisse um die wertvollen Buchenwälder des Teutoburgerwaldes erweitert worden. “An der Nationalparkwürdigkeit der gesamten Gebietskulisse hat sich aus NABU-Sicht daher nichts geändert“, so Tumbrinck weiter.
Würde Europarc seine Messlatte auf alle Nationalparke in Deutschland anwenden, so müsste er die Forderung erheben, schon bestehende Nationalparke allein wegen ihrer Kleinflächigkeit aufzulösen. Der Nationalpark Senne/Egge/Teutoburgerwald werde zukünftig im Vergleich der deutschen Nationalparke weit vorn liegen und sogar den internationalen Kriterien genügen. Tumbrinck: „Gerne laden wir Herrn Singer zu einem Besuch ein, um sich selbst von der Nationalparkwürdigkeit des Gebietes zu überzeugen.“
An:
NABU Bundesverband, Pressesprecherin Frau Deckenbach
CC:
NABU Landesverband NRW; EUROPARC-Deutschland
Sehr geehrte Frau Deckenbach,
als langjähriges Mitglied des NABU möchte ich Sie um eine Stellungnahme zu dem Engagement des NABU bei EUROPAC Deutschland und zu den Aussagen von EUROPARC bzgl. eines potentiellen Nationalparks Senne bitten.
Laut Internetseite EUROPARC engagiert sich der NABU bei EUROPARC. Ich möchte gerne wissen, ob der NABU auch in Zukunft beabsichtigt, EUROPARC zu unterstützen.
In einer Stellungnahme hat sich der stellvertretende EUROPARC Vorsitzende, Herr Sinner, äußerst negativ über die Einrichtung eines Nationalparks in Senne und Teutoburger Wald geäußert. EUROPARC hat mit dieser Stellungnahme der langjährigen, harten Arbeit im ehrenamtlichen Naturschutz in der Senne-Region einen erheblichen Schaden zugefügt.
Meiner Kenntnis nach hat sich der NABU Landesverband NRW bisher vehement für einen Nationalpark Senne eingesetzt. Es ist daher für mich kaum vorstellbar, dass eine national wie international angesehene NGO wie der NABU weiterhin eine Organisation unterstützt, die sich derart unprofessionell verhält, den Natur- und Artenschutz sowie die Unterschutzstellung eines der bedeutendsten Naturreservate in einem der dicht besiedelten Räume Europas mit Füßen tritt.
Verschärft wird die Situation durch den Umstand, dass von einigen Gegnern des Nationalparks die Aussagen von EUROPARC und das Engagement des NABU bei eben dieser Organisation in einer Pressemitteilung Verwendung finden, die bei vielen Betrachtern den Eindruck erweckt, dass in diesem Fall auch der NABU die Meinung von EUROPARC teilt.
Ich möchte Sie daher auch hier bitten, Stellung zu beziehen, wie der NABU Bundesverband gegenüber einem Nationalpark Senne eingestellt ist. Im Sinne der NABU Ziele, der Glaubwürdigkeit und gegenüber dem unermüdlichen Engagements vieler tausend NABU Mitglieder darf diese Entwicklung nicht ohne Konsequenzen für eine Zusammenarbeit zwischen dem NABU und EUROPARC bleiben.
Aufgrund der enormen Brisanz dieses Themas gehe ich davon aus, dass der NABU Vorstand auf Spitzenebene ein Gespräch mit EUROPARC suchen wird.
Ich freue mich, von Ihnen zu hören.
Mit freundlichen Grüßen
Henning Schwarze
Ich möchte Sie noch darauf hinweisen, dass ich meine Anfrage im Internet veröffentlichen werde. Ich würde mich freuen, wenn ich Ihre Antwort ebenfalls entsprechend veröffentlichen dürfte.
Die World Habitat Society GmbH (WHS) aus Schlangen, der Naturpark Teutoburger Wald Eggegebirge und das Sultanat Oman werden am heutigen Freitag für ein gemeinsames Tourismus- und Bildungsprojekt von der UNESCO ausgezeichnet. Mit der Verleihung in Bonn werden die GPS-Erlebnisregion im Naturpark und ein Kooperationsprojekt im Sultanat Oman, der Geotrail Maskat, als „Offizielles Projekt der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005 - 2014“ ausgezeichnet.
Die UNESCO prämiert mit diesem Titel Projekte, die beispielhaft nachhaltiges Denken und Handeln vermitteln, das sich positiv auf künftige Generationen auswirkt. Im Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge entstand in den vergangenen Jahren eine GPS-Erlebnisregion, die mit Hilfe von Smartphones und mobilen Computern den Besuchern Wissen über die Natur und Kultur vermittelt. Dieses Konzept wird z.Zt. im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Kreis Lippe und dem omanischen Tourismusministerium auch auf der arabischen Halbinsel umgesetzt.
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. In diesem Sinne sollte der Schlänger Kirchenvorstand am besten heute seine Auflösung verkünden.
Für Morgen, Donnerstag den 18. November, ist bekanntlich eine Gemeindeversammlung vorgesehen. Nicht zuletzt nach der schallenden Ohrfeige durch das kirchliche Verwaltungsgericht sollte der amtierende KV endlich sein Scheitern einsehen und aufhören. Niemand will euch und niemand will mit euch zusammenarbeiten.
Der KV braucht sich nicht wundern, wenn Morgen im Bürgerhaus nur die schwarzen Schäflein sitzen. Die Mehrheit der Gemeindemitglieder kann und will das unerträgliche Gehabe des KV nicht länger dulden und miterleben.
In diesem Sinne hier der Link für das Fernsehprogramm für den Abend des 18. November, mit so interessanten Sendungen wie „Satire Gipfel“, „Den Tätern auf der Spur“ oder „Betrogen, abgezockt, verfolgt“.
Schon vor den Wahlen in Großbritannien machte das Gerücht um einen Abzug der Briten aus Deutschland die Runde und mit dem Stabswechsel in London konnte man dies auch erwarten. Umso überraschender ist es, dass sich viele der heimischen Politgrößen nun völlig überrascht zeigen. Wenig überraschend sind allerdings die Reaktionen auf den Abzug der Truppen. Von Katastrophen, Geisterstädten und einem ungeahnten Kaufkraftverlust sprechen viele der Volksvertreter. Aus der Luft gegriffene, kaum zu belegende Verlustzahlen werden von Politikern der Öffentlichkeit zugetragen und „betroffene“ Bürgermeister üben sich im Katzenjammer und bieten dabei einen ebenso jämmerlichen Anblick. Wenn hier von OWL-Städten das Bild eines sinkenden Schiffs heraufbeschworen wird, dann sind es die Kapitäne, die als Erste das sinkende Schiff verlassen.
Das sich unsere Welt, die Lebensumstände und Strukturen verändern hat es schon immer gegeben und das ist auch gut so. Und im Besonderen die Spezies Mensch hat lange Zeit gut verstanden auf Veränderungen zu reagieren und sich weiter zu entwickeln. Ärmel hochkrempeln, Ideen entwickeln und OWL noch lebenswerter machen – das wäre eine natürliche Reaktion auf die Entscheidung aus London gewesen. Aber offensichtlich fehlt es in den Rathäusern an Visionären und am Mut zu Innovation. Stattdessen wird gejammert.
Ihre Spitzfindigkeit werden die Politiker aber spätestens dann unter Beweis stellen, wenn sie in den nächsten Jahren immer wieder den Abzug der Truppen als Rechtfertigung für hausgemachte Probleme ins Feld schicken. Dann sind die viel gelobten lieben Gäste auf einmal die Wurzel allen Übels. Sind sie doch einfach gegangen und haben uns das Denken überlassen.
Wer es nicht versteht große Chancen zu nutzen und seine Besatzung zu motivieren ist der falsche Kapitän. Die „große Herausforderung“ für OWL ist eine einmalige Chance.
Wünschen wir unseren Gästen eine gute Heimreise und laden wir sie ein uns mal wieder zu besuchen – dann in einem besseren, lebenswerteren OWL.
Aber ein Hoffnungsschimmer bleibt den mutlosen unter den Kapitänen. Wenn man dem Kommentar einer großen regionalen Zeitung Glauben schenken darf, dann hat bereits Onkel Sam mit seiner großen Kriegsmaschinerie Interesse am Standort OWL angemeldet. Und dann kann es ja nur besser werden, ganz bestimmt.
Die Briten waren in den letzten Jahren nicht gerade geizig, was das Aufstellen von Warn-, Hinweis-, und Verbotsschildern sowie neuen Schranken angeht. Ich möchte daher an dieser Stelle darum bitten, dass an den Straßen, von denen die Kampfdörfer und im Besonderen die Moschee-Gebäude zu sehen sind, große Schilder aufgestellt werden, die deutlich machen, dass die Kampfdörfer gegen den Willen der Bevölkerung errichtet und ausschließlich von den britischen Besatzern geplant wurden. Ich möchte bei meinem nächsten Senne-Besuch mit arabischen Freunden und Geschäftspartnern nicht in die Verlegenheit geraten, die Einrichtungen erklären zu müssen.
Heute Morgen habe ich noch ein innovatives touristischen Info-System konzipiert, gleich werde ich Wüstenpisten im Oman auf Basis von Satellitenbildern digitalisieren und am Nachmittag darf ich dann prüfen, ob die Arbeiter bei Schwiegermutter für ihren 4 Euro Tageslohn gut gearbeitet haben. Da schmeckt dann Abends das Bier.
Da sitzt man gemütlich bei einer Tasse Kaffee am Tana See in Äthiopien und will sich mal eben die aktuellen Neuigkeiten aus dem Lipperland aus dem Internet ziehen und dann passiert es: Wie ein Blitz der täglichen Regenzeit-Gewitter trifft mich die Überschrift auf der Homepage des Lokalradios „Frieden im Kirchenvorstand - Das Kapitel Kirchenstreit in Schlangen ist abgeschlossen.“ Was ist los? Stürmen die Nilpferde, die sich eben noch im Wasser aalten meine Terrasse? Lassen die Pelikane den frischen Fang aus ihren Mäulern auf meinen Kaffee fallen? Das Herz bebt, der Blutdruck steigt. Was ist nochmal die Notrufnummer in Äthiopien? Ich kenne sie nicht. Angstschweiz. Luftholen. Erst mal eine Zigarette anzünden und alles nochmal in Ruhe lesen, auch den Artikel in der LZ. Langsam beruhigt sich mein Körper und der drohende Infarkt bleibt aus. Mir wird klar, dass Schlangen ja doch auf der anderen Seite des Berges liegt und da kann Radio Lippe ja auch nicht alles wissen. Im Kirchenvorstand mag Frieden herrschen – in der Kirchengemeinde sicher nicht! Das Kapitel Kirchengemeinde ist und bleibt unter dem aktuellen Vorstand und mit dem Segen der unfähigen Landeskirche weiterhin ein Trümmerhaufen. Eher einigen sich Ägypten und Äthiopien, wie sie mit den Fluten des Nils umgehen sollen, als das unter dem zurzeit in der Schlänger Kirche herrschendem Regime die Friedensglocken läuten.
Liebes Team von Radio Lippe, in der Form hat die Nachricht allenfalls einen Platz in den „Lippischen Spitzen“ verdient.
In diesem Sinne schöne Grüße in die Heimat.
Henning
PS: Anbei noch ein Foto vom Tana See. Wer da allerdings einen Zusammenhang zwischen Landeskirche und der Schlänger Kirchengemeinde sieht ist selber schuld.
Bei der Bürgersprechstunde der FDP Abgeordneten Kopp im Schlänger Dorfcafé war ich von den 6 Teilnehmern der einzige „Bürger“. Alles andere waren Parteisoldaten und -soldatinnen. Meine Fragen zu „Nationalpark“ und „Kampfdörfern“ wurden wie erwartet mit den üblichen FPD Argumenten (also unhaltbaren) und ohne wirklichen Wert beantwortet.
Auch wenn ich mich wiederhole: Auf der Internetseite des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (wo Frau Kopp Staatssekretärin ist) findet man unter „Grundsätze und Ziele“: „Was will Entwicklungspolitik erreichen? Eine Welt ohne Armut, gewaltsame Konflikte und ökologische Zerstörung“. Wie die Staatssekretärin es mit den Grundsätzen ihres Ministeriums vereinbaren kann, dass durch die Schaffung von Kampfdörfern einer der wertvollsten Naturräume Europas zerstört wird, will sich mir nicht erschließen.
Mein persönlicher Gesprächshöhepunkt war der, als von Seiten der FDP fast schon empörend mitgeteilt wurde, dass es von irgendwelchen Institutionen sogar Pressemitteilingen zum Thema Kampfdörfer gegeben hat, wo man die Briten auffordert „zu gehen“. Wenn man seine Hausaufgaben gemacht hätte wüsste man, dass die PM von mir war.
Fazit: Nichts Neues, keine Einsicht, keine Argumente, und garantiert kein Kreuz!
Ich finde es einfach nur noch peinlich und beschämend wie das britische Militär uns auf der Nase rumtanzt. Als wenn die grellen Hinweisschilder zur Verschandelung einiger der schönsten Wanderwege am Rand des TÜP noch nicht reichen würden. Nein – nun werden Erholungssuchende auch noch durch neu installierte Schranken im Bereich „Kleines Bruch“ in der Gemeinde Schlangen abgeschreckt. Das ist auch nicht gerade förderlich für die Nutzung des beliebten GPS-Erlebnispfades (http://tinyurl.com/caqejl) in dem Bereich.
Impressionen aus einer kleinen Gemeinde in Ostwestfalen, aufgenommen am 6. März 2010.
Nachdem die gestrige Gemeindeversammlung ja relativ sachlich verlief, will ich mich hier auch nur kurz und sachlich äußern.
Festzustellen bleibt, dass die Schlänger Kirchengemeinde tief gespalten und handlungsunfähig ist. Das Ganze geht, wie Pastor Maik Fleck darlegte, inzwischen so weit, dass die Kirchenarbeit in benachbarten Gemeinden darunter leidet und die negativen Auswirkungen sich über die Grenzen Schlangens verbreiten. Der Schlänger Kirchenskandal hat eine Dynamik entwickelt, die schnell gestoppt werden muss. Hier wäre sicher ein entschiedenes Durchgreifen der Lippischen Landeskirche gefordert, aber deren Oberhaupt, Herr Dutzmann, hat es nicht einmal für nötig befunden, an der Gemeindeversammlung teilzunehmen. Überhaupt machten die beiden Repräsentanten der Landeskirche mal wieder einen kümmerlichen Eindruck auf dem Podium.
Man könnte jetzt an dieser Stelle die vielen Fragen und Kritikpunkte wiedergeben, aber der Zeitaufwand wäre es nicht wert. Stattdessen kann man wirklich nur noch einmal an das letzte Fünkchen Verstand im KV appellieren: Bitte hört auf damit und tretet zurück. So kann und wird es nicht weitergehen. Wenn ihr keinen Platz für einen Neuanfang macht, wird in der Gemeinde niemals Ruhe einkehren. Es kann doch einfach nicht so schwer sein zu verstehen, dass dies keine Basis für eine vernünftige Arbeit ist. Ist man denn wirklich so Machtgeil und glaubt man, dass man damit durchkommt? Nein! Selbst skrupellose Diktatoren würden unter der dargebotenen Argumentation ihren Hut nehmen, es sei denn, sie würden ihre Macht mit Hilfe des Militärs aufrecht erhalten.
Viele Wortmeldungen machten es deutlich und es kann nur eine Lösung geben: Auflösung des KV! Dessen Arbeit sollte in den nächsten Jahren zunächst von einem außenstehenden Gremium, dass aber auch Garnichts mit der Gemeinde Schlangen zu tun hat, übernommen werden. Auch bei den Pastoren muss der Schnitt her und es muss mit neuen Personen begonnen werden. Es ist zwar bedauerlich, wenn einer Auflösung des KV auch offensichtlich vernünftige Geister, wie beispielsweise Herr Bauerkämper zum Opfer fallen, aber im Interesse eines gedeihlichen Neuanfangs ist dies unvermeidlich.
Gestern wurde sehr oft vom Beispiel einer gescheiterten Ehe und der notwendigen Scheidung gesprochen. Aber bei einer Scheidung tragen sowohl der Mann, als auch die Frau, die Konsequenzen und so müssen auch in der Kirchengemeinde beide Seiten die Konsequenzen tragen. Also müssen sowohl Pastoren als auch KV weg.
Nochmal, auf die ganzen Argumentationen der verschiedenen Seiten will ich gar nicht eingehen, das ist alles zu lächerlich, aber im Interesse der Sache kann es nichts anders gegeben als den unabhängigen Neuanfang! Wie heißt es so schön: Der klügere gibt nach! Seien sie bitte einmal klug. So können sie noch mit ein wenig Anstand und Ehre von der Bühne verschwinden.
Sollte es aber wahrhaftig, was ich vom tiefsten Herzen nicht hoffe, so weiter gehen, dann wird es in Schlangen keine ev.-ref. Kirchengemeinde mehr geben. Dann muss auch die Daseinsberechtigung der Lippischen Landeskirche ernsthaft angezweifelt werden.
Es sollten jetzt relativ schnell Entscheidungen fallen. Wer meint, man könne das alles aussitzen, der hat sich getäuscht.
Nach Informationen des WDR Bielefeld haben die britischen Streitkräfte mit den Bauvorbereitungen für die geplanten Kampfdörfer begonnen. Erst vor wenigen Tagen wurde die sehr kontrovers diskutierte Maßnahme (http://tinyurl.com/yz3lapf) vom Kreis Gütersloh genehmigt.
Für mich läuft hier mal wieder eine Sache, die ich so ganz und gar nicht verstehe und die mich an vielem zweifeln lässt!
Auf der ganzen Welt wird von Regierungen und Nicht-Regierungsorganisationen Umwelt-, Arten-, Klima- und sonstiger Schutz gepredigt.
Aber wer Schützt uns Bürger vor der Willkür und den fragwürdigen Interessen der Politik, wenn es einmal wirklich auf etwas ankommt?
Wie gesagt, den Umweltschutz lassen sich Staaten und Wirtschaft Unsummen kosten, vielfach werden dabei höchst fragwürdige Projekte umgesetzt, bei denen es in der Regel darum geht, sein Gewissen grün-zu-waschen. Der Bürger wird mit immer neuen Auflagen und Entscheidungen zum Schutz der Umwelt reglementiert, eingeschränkt und zur Kasse gebeten. Gegenüber kleinen armen afrikanischen Staaten, die eh schon am Limit leben, heben die großen selbsternannten Umweltwächter der Industriestaaten mahnend den Zeigefinger, wenn dort aus Gründen der schieren Existenzsicherung mal etwas nicht ganz im Sinne der Umwelt läuft…
Aber wenn eine Besatzungsmacht 65!! (fünfundsechzig) Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs eines der nachgewiesen wertvollsten Naturreservate in Mitteleuropa durch den Bau von Kampfdörfern für den Afghanistankrieg im Gastland nachhaltig zerstören darf, dann kann so etwas einfach nicht sein. Wenn deutsche Behörden den britischen Gästen die Vorhaben unter anderem mit der Begründung genehmigen, dass diese Maßnahme der „Landesverteidigung“ (der deutschen) dient, dann passieren hier Dinge, die so nicht passen. Es zählt für die Entscheider wohl auch nichts, wenn sich die Mehrheit der Bevölkerung gegen die Maßnahme ausspricht (http://tinyurl.com/yjmbb4p). Es passt auch nicht, wenn das Land NRW rund um den high-tech Übungsplatz Gelder in den Tourismus und eine Gesundheitsregion investiert. Es gibt Dinge, die sich einfach nicht vertragen und gemeinsam vermarkten lassen.
Wie bereits mehrfach erwähnt, haben die Briten einen großen Anteil daran, dass die Senne ein einzigartiges Juwel in unserer zersiedelten Landschaft ist. Es gab über viele Jahre ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen militärischer Nutzung und Naturschutz. Dieses Gleichgewicht ist zu Ungunsten der Natur, der Bürger und der Regionalentwicklung gekippt. Unter solchen Umständen möchte ich vom britischen Militär nicht mehr von Gästen sprechen. Gäste verhalten sich anders. Man kann Gastfreundschaft überstrapazieren. Meine Geduld ist am Ende.
Der deutsche Staat mag vor der Besatzungsmacht kapituliert haben.
Ich möchte das nicht.
Packt eure Koffer, übt auf eurer gemütlichen Insel, zerstört eure eigene heile Welt zwischen Nachmittagstee und schaligem Bier. Belästigt eure eigenen Kinder mit dem andauernden Schießlärm und sperrt konsequent die Straßen zwischen Windsor und London Zentrum, wenn sich eure Grenadiere dort vergraben haben. Euch gehört die Senne nicht! Zerstört eure Moore in Wales, wenn ihr unbedingt etwas zerstören wollt. Eine vernünftige Regionalplanung wird euren Abzug auffangen und in OWL Impulse setzen, die zu einer wirtschaftlichen Wertschöpfung führen, wie sie die lieben Gäste aus dem Königreich nicht erbringen.
Ich habe fertig. Goodbye!
Liebe Frau Giese-Walhöfer,
erlauben Sie mir einen Kommentar zu Ihrem Leserbrief vom 27.02.10, wo Sie sich über „lautstarke Zwischenrufer“ und „Stimmungsmacher“ auf der Gemeindeversammlung am 01. Februar beschweren: Während ich meine Frage an den KV stellte wurde ich von einem sehr deutlichen, lautstarken Zwischenruf unterbrochen und der kam von wem? Genau, von Ihnen! Haben Sie das etwa vergessen?
