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Haustenbecker Treffen 2019

In 2019 fand wieder ein „Haustenbecker Treffen“ im ehemaligen Dorf Haustenbeck auf dem Truppenübungsplatz Senne statt. Es trafen sich viele ehemalige Bewohner sowie deren Nachkommen, um auch 80 Jahre nach der Aussiedlung an Haustenbeck zu erinnern und diese Erinnerung aufrecht zu halten.

Wie man in der Senne überlebt 😉

Die Anfahrt nach Haustenbeck gestaltete sich für so manchen Besucher allerdings schwierig, da durch die British Forces Germany lediglich die Schranke an der Haustenbecker Str. geöffnet war. Hier wurde man zunächst durch die Feuerwehr Schlangen „zwangsgestoppt“, da diese im Auftrag der BImA und der britischen Platzhirsche jedem Teilnehmer ein „Merkblatt zum richtigen Verhalten auf Übungsplätzen“ (PDF) aushändigen musste. Es hat wohl geholfen, denn trotz der vielen PKWs, die abseits der Straße auf der Wiese parkten, ist es meines Wissens nach zu keiner Gefahrensituation, ausgehend von der, durch die Briten viel beschworenen, Gefahr durch Blindgänger gekommen.

Zunächst konnten die Besucher ihre Erinnerungen an Haustenbeck in gemütlicher Runde nahe der ehemaligen Kirche austauschen. Dort versäumte es der Bundesforst natürlich nicht darauf hinzuweisen, dass die Senne bei ihnen „in guten Händen“ ist. Jeder weiss allerdings auch, dass die bei der BImA angesiedelte Organisation Bundesforst, alles andere als nachhaltig mit der Senne umgeht.

Im Anschluss kam es auf dem Friedhof Haustenbeck zu einer kleinen Gedenkfeier mit verschiedenen Redebeiträgen. Hier sei die wichtigste Botschaft des Tages hervorzuheben, die der Vertreter des Lippischen Heimatbundes den Gästen, der Politik und den Briten mit auf den Weg gab:

„Es muss für die Senne ein großzügiges Betretungsrecht geben!“

Heinz Kriete, Lippischer Heimatbund

Im Anschluss an die Feierstunde machte sich der Tross auf nach Schlangen ins Bürgerhaus, wo die Veranstaltung bei Kaffee und Kuchen ihren Abschluss fand.

Einige Impressionen vom Haustenbecker Treffen 2019:

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