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Senne für alle Sinne – vorerst ohne Schlangen

In der Sitzung des Haupt- u. Finanzausschusses ging es um die „Interkommunale Zusammenarbeit Bad Lippspringe/Schlangen/Hövelhof in den Bereichen Tourismus und Marketing„. Mir ist das, was im Rahmen von „Senne für alle Sinne“ in Schlangen für eine touristische Inwertsetzung der örtlichen Potentiale geschehen soll viel zu wenig. Schlangen muss Führungsanspruch als „Sennegemeinde“ und „Tor zum Teuto“ erheben und umsetzen. Dazu auch die lokalen Perlen in Teuto/Egge berücksichtigen. Es bedarf eines ganzheitlichen Konzepts für touristische Entwicklung. Stückwerk, wie die Konzentration auf dieses eine Projekt, kostet uns am Ende mehr, als dass es einbringt.

Es war für mich dennoch etwas überraschend, dass sich der Ausschuss mehrheitlich gegen den vorliegenden Vertrag für die interkommunale Zusammenarbeit im Rahmen von „Senne für alle Sinne“ ausgesprochen hat. Es wurden dazu aber von den Fraktionen sehr nachvollziehbare Argumente vorgetragen. Diese konnten die Bürgermeister Marcus Püster und Ulrich Lange nicht entkräften.

Auch wenn die Beweggründe des Bürgermeisters zur Förderung/Entwicklung von Tourismus in Schlangen grundsätzlich sehr richtig sind, ist die eingeschlagene Herangehensweise aus meiner Sicht falsch und daher auch zu Recht heute abgelehnt worden.

Eine herbe Schlappe für den 1. Bürger im Ort. Aber wir müssen dran bleiben und das sehr wichtige Thema „Tourismusentwicklung“ strategisch angehen!

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