Meinungsfreiheit

Wilfried Finke – Plädoyer für einen Nationalpark in OWL

„Der wunderschönen Stadt Bad Lippspringe wünsche ich die baldmöglichste Realisierung eines bundesweit bekannten Naturschutzparks. Vom wirtschaftlichen Erfolge könnte ganz Ostwestfalen profitieren. Ich jedenfalls bin davon überzeugt“. Mit diesen Worten hat sich Wilfried Finke, wie das Westfalen-Blatt berichtet, kürzlich im Goldenen Buch des heilklimatischen Kurorts Bad Lippspringe verewigt.

Für mich ist dies eine deutliche Botschaft, ja sogar ein geschickt formuliertes Plädoyer, für die Einrichtung eines Nationalparks in der Senne – in Ostwestfalen-Lippe.

Wilfried Finke, er ist der Möbelriese aus Paderborn, der Präsident vom SC Paderborn 07, der Retter der Paderborn Baskets und wie mich die Google Suchergebnisse auch lehren, „ein Mann mit Visionen“.

Ich sehe in den Worten von Herrn Finke eine kluge Vision, eine Vision und Überzeugung, dass ein Nationalpark in Ostwestfalen-Lippe etwas Erstrebenswertes ist, etwas, das die Wirtschaft und auch das Lebensgefühl in OWL fördert. Ich teile diese Überzeugung. Die britischen Streitkräfte ziehen ab und mit dem Truppenübungsplatz Senne haben wir ein naturräumliches Juwel vor der Haustür, das in Mitteleuropa seinesgleichen sucht und das es zu nutzen gilt. Fachkräftemangel, demographischer Wandel, regionalökonomische Effekte, touristische Wertschöpfung – ein Nationalpark, oder ein „bundesweit bekannter Naturschutzpark“, wie Herr Finke es wohl wissend formuliert, kann hier klare positive Impulse setzen.

Ich bin Herrn Finke dankbar, dass hier erstmals ein wirtschaftliches und auch gesellschaftliches Schwergewicht der Region deutliche Worte findet. Sicher kann Finke mehr Eindruck bei der Industrie- u. Handelskammer hinterlassen, als ein kleines Unternehmen aus Schlangen, das zur IHK-Mitgliedschaft gezwungen wird, obwohl dieser Verein ihm potentieller wirtschaftlicher Perspektiven beraubt.

Für mich ist die Botschaft von Herrn Finke ein wichtiges Signal zur richtigen Zeit und ich schliesse mit meinem persönlichen Fazit: (1) Ich hoffe, dass sich weitere Unternehmen in OWL ebenfalls positiv gegenüber einem Nationalpark positionieren. OWL ist mehr als Holzindustrie, OWL ist auch Maschinenbau, Elektrotechnik, Elektronik, IT, Automotive, Lebensmittel und Textilien. Ganz oben in NRW gibt es viele kreative Köpfe, denen ein Nationalpark nicht weh tut – im Gegenteil (2) Auf den Trikots vom Paderborner Zweitligisten und den Baskets würde sich dieser Claim auch ganz gut machen (3) Herrn Finke schicke ich ein Beitrittsformular für den Förderverein Nationalpark Senne-Eggegebirge e.V. (4) Wäre der Zeitungsartikel einen Tag früher erschienen, hätte ich meine Karten nicht abgegeben und wäre am Freitag im Stadion. (5) Trotz allem steht #meinVfL am Ende über dem #SCP

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.